Anti-Aggressionstraining – konstruktiver Umgang mit Wut und Konflikten
Was ist ein Anti-Aggressionstraining?
Ein Anti-Aggressionstraining richtet sich an Menschen, die Schwierigkeiten haben, ihre Impulse, Wut oder aggressiven Reaktionen zu kontrollieren – sei es in beruflichen, privaten oder öffentlichen Situationen. Ziel ist es, ein tieferes Verständnis für die eigenen Emotionen zu entwickeln, gewaltfreie Verhaltensalternativen zu erarbeiten und langfristig ein selbstbestimmtes, sozialverträgliches Verhalten zu fördern.
Aggressives Verhalten entsteht oft aus innerer Anspannung, Überforderung, Angst, Kränkungen oder dem Gefühl, nicht gehört oder respektiert zu werden. Im Training werden diese Auslöser erkannt und neue Handlungsmöglichkeiten aufgebaut.
Für wen ist das Training geeignet?
Ein Anti-Aggressionstraining kann sinnvoll sein bei:
- häufiger Reizbarkeit oder „explosivem“ Verhalten
- Konflikten in Partnerschaft, Familie oder Beruf
- körperlichen oder verbalen Ausbrüchen
- Schwierigkeiten mit Impulskontrolle oder Grenzsetzung
- Auflagen im Rahmen gerichtlicher Maßnahmen oder Bewährung
- persönlichem Wunsch nach besserer Emotionsregulation
Ziele des Trainings:
- Erkennen persönlicher Aggressionsmuster und deren Ursachen
- Entwicklung von Körper- und Emotionswahrnehmung
- Stärkung von Selbstkontrolle und Impulsregulation
- Erlernen deeskalierender Kommunikationsstrategien
- Aufbau von sozial akzeptablen Konfliktlösungen
- Stärkung von Selbstverantwortung und Empathiefähigkeit
Ablauf des Trainings
Das Anti-Aggressionstraining erfolgt in Einzelsitzungen oder – je nach Rahmen – auch in Kleingruppen. Inhaltlich orientiert es sich an verhaltenstherapeutischen Methoden, rollenspielbasiertem Arbeiten und Übungen zur Selbstreflexion. Typische Module sind:
- Diagnostisches Vorgespräch
Klärung der Ausgangslage, Motivation und Trainingsziele – auch zur Unterscheidung zwischen impulsivem, reaktivem oder strategischem aggressivem Verhalten. - Emotions- und Impulsanalyse
Wie entstehen Wut und Aggression in mir? Welche Gedanken oder Reize gehen dem voraus? Wie erkenne ich Frühwarnzeichen? - Deeskalationsstrategien
Vermittlung konkreter Techniken zur Unterbrechung aggressiver Eskalationen (z. B. Stopp-Techniken, innere Selbstgespräche, Körpersprachekontrolle). - Kommunikations- und Konflikttraining
Entwicklung von verbalen Strategien zur respektvollen Auseinandersetzung – mit Fokus auf Selbstbehauptung ohne Gewalt. - Übernahme von Verantwortung
Reflektierter Umgang mit den Folgen eigenen Verhaltens, ggf. mit Blick auf Opferempathie und soziale Wiedergutmachung. - Rückfallprophylaxe
Erarbeitung persönlicher „Notfallpläne“ für kritische Situationen und langfristige Stabilisierung der erlernten Kompetenzen.
Was bringt ein Anti-Aggressionstraining?
Teilnehmer erleben häufig eine deutliche Entlastung im Alltag, weil sie lernen, belastende Situationen frühzeitig zu erkennen und handlungsfähig zu bleiben. Die Beziehung zu sich selbst und zu anderen verbessert sich – ebenso wie die Selbstachtung, das soziale Ansehen und die persönliche Lebensqualität.
Wichtig: Aggression ist kein „böser“ Impuls, sondern oft Ausdruck eines ungelösten inneren Konflikts. Ziel des Trainings ist es nicht, Emotionen zu unterdrücken – sondern sie bewusst, respektvoll und verantwortungsvoll zu steuern.
Wenn Sie das Gefühl haben, dass Ihre Wut manchmal stärker ist als Sie selbst, begleite ich Sie gerne auf dem Weg zu mehr Selbstkontrolle, innerer Ruhe und neuen Handlungsspielräumen.
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